Depression. (v.Lat.:"deprimere"...niederdrücken)

   

Depression. (v.Lat.: "Deprimere"...niederdrücken)

 

Das Krankheitsbild und die Auswirkungen der Depression in Ihren Vielfältigen Erscheinungsformen ist in der heutigen Zeit zunehmend ein Thema in den Arztpraxen geworden.

In den USA längst anerkannte und offen besprochene,  behandlungsbedürftige Erkrankung nimmt auch in Deutschland zu. Die Zahl der Patienten steigt stetig an.

Das liegt zum einen z.B. an Veränderungen die im Land vorgehen und die Gesellschaft und damit deren Individuen immer wieder vor neue Herausforderungen Stellt und teils überfordert.

Zum anderen aber auch an einer zunehmenden Akzeptanz.

Häufig hatten(und Haben)  Betroffene nicht die Chance zur Behandlung da sie nicht ernst genommen wurden, die Erkrankung nicht als solche Diagnostiziert wurde, sie selbst nicht den Mut aufbrachten Ihre Erkrankung anzuerkennen oder weil es aus einer Gesellschaftlicher Entwicklung heraus ein „Tabu-Thema" war und teilweise noch ist diese „Schwäche" zu präsentieren.

Auch das „nicht wissen" über Entstehung, Verbreitung, Therapiemöglichkeiten, die Behandlungsbedürftigkeit und die Gesellschaftlichen Folgen hatten die Zunahme an unbehandelten Fällen erlaubt.

Immer mehr Menschen erkennen heute die Chance auf „Besserung Ihrer Lebensqualität" und begeben sich auf die Suche nach Hilfe, welche dank moderner Erkenntnisse vielfältig ausfallen kann und ein breites Angebot an Therapiemöglichkeiten bietet.

                                                                                                                                                         

 

Folgende Symptomverbindungen charakterisieren eine Depression:

 

  • - Antriebshemmung, auch eine Denkhemmung
  • - Stimmungseinengung
  • - Innere Unruhe
  • - Schlafstörungen - vor allem in den frühen Morgenstunden.

 

Folgende Symptome können ebenfalls hinweisend wirken sind aber nicht zwingend Beweisend für eine Diagnosestellung geeignet:

 

  • - Gefühl der Minderwertigkeit, Hilfs- und Hoffnungslosigkeit, Schuldgefühle(oft

      absurd), Müdigkeit, verringerte Konzentrations- und Entscheidungsfähigkeit,   

     Gedankenkreisen, Denkhemmung,

  • - Reizbarkeit, Ängstlichkeit
  • - Überbewertung negativer und Nichtwahrnehmung positiver Eindrücke
  • - Gefühlsleben eingeschränkt, Libidoverlust
  • - Je nach Schwere der Erkrankung ist der betroffene so stark im Antrieb gehemmt

das Ihm alltägliche Tätigkeiten bis hin zum morgendlichen Aufstehen schwergefallen

oder gar nicht mehr möglich sind.

  • - Auch die seltenere Variante mit der Konzentration auf die Abendzeit ist möglich- Einschlafen ist dann erst spät oder am Morgen möglich.
  • - Psychosomatisch: Appetitlosigkeit, Gewichtsabnahme, Gewichtszunahme, Schlafstörungen, Schmerzen (häufig Brustenge), Herzrasen, Nackensteifigkeit, Magenkrämpfe
  • - Infektionsrisiko ist erhöht - häufige Erkrankung zB."Erkältung"
  • - Je nach schwere kann der Suizid eintreten.

 

Häufig nehmen Betroffene nicht direkt die z.B. hier aufgeführten Symptome war, sondern haben das Gefühl des etwas mit ihnen stimmt. Das sie etwas in Ihrer Entwicklung behindert. Das sie sich „anders" als andere fühlen... Können dies aber nicht konkret definieren.

 

Auch wenn nur der Verdacht auf  eine bestehende Erkrankung vorliegt sollte dem durch einen Besuch beim Hausarzt nachgegangen werden.

Die Dringlichkeit zum Beginn der Therapie steht z.B. der eines Diabetes oder Bluthochdruckes in nichts nach. Zur Diagnosestellung ist hier die Schilderung von so vielen Symptomen wie möglich/so genau wie möglich hilfreich. Da diese oft vielfältig sind und dann beim Arzt nicht einfallen oder Artikulierbar sind ist es ratsam diese im Vorfeld zu notieren. Ereignisse, Erkrankungen im Vorfeld und Auftreten der Erkrankung in der Familie sind ebenfalls Teil der Anamneseerhebung.

Der Hausarzt kann dann mit dem Betroffenen zusammen das weitere Vorgehen einleiten.

 

Dieser Beitrag ist nicht zur Diagnose oder Therapie Geeignet sondern dient der Veranschaulichung! 

Sollte dieser Text weitere Fragen aufwerfen wenden Sie sich bitte an den Autor.

Autor: Falko Schletter   -   Kontakt im Impressum

Weiterführende Links: www.Mein-Kummerkasten.de

                              www.depression.de

                              www.kompetenznetz-depressio.de

                               www.depress-online.de

 

Das Anliegen diesen Beitragzu schreiben entstand durch das erleben der Krankheit im Beruf der Krankenpflege. Nahezu tgl. gehen Krankenpflege-Kollegen auf dieses Thema ein und wirken Therapiebegleitend im Sinne aller Beteiligten. Eine hohe soziale Kompetenz und das Wissen um die Erkrankung lassen die Wahrnehmung und Behandlung des Thamas zu.